Preparing for baby

Das Zuhause auf das Baby vorbereiten

Du brauchst kein perfektes Kinderzimmer. Richte einen sicheren Schlafplatz, einen Wickelplatz und eine ruhige Ecke zum Stillen oder Füttern ein, und erledige ein paar Sicherheitschecks, solange du noch Zeit hast.

Ein Neugeborenes braucht viel weniger Platz, als du vielleicht denkst. In den ersten sechs Monaten schläft dein Baby am sichersten in einem Babybett oder Stubenwagen im selben Zimmer wie du. Ein eigenes Kinderzimmer kann also warten. Am wichtigsten sind ein sicherer Schlafplatz, ein Ort zum Wickeln und ein bequemer Platz zum Füttern.

Ein sicherer Schlafplatz

Stelle das Babybett oder den Stubenwagen in dein Schlafzimmer, weit weg von Fenstern, Jalousie- und Vorhangschnüren, Heizkörpern und direkter Sonneneinstrahlung.

Dein Baby sollte bei jedem Schlafen auf dem Rücken und in seinem eigenen Schlafbereich liegen. Der Artikel zum sicheren Schlafen erklärt das ausführlicher.

Ein Wickelplatz

Du brauchst keinen speziellen Wickeltisch. Eine Wickelunterlage auf dem Boden ist die sicherste Lösung, denn dein Baby kann dort nicht herunterfallen. Halte alles in Reichweite, damit du dich nie entfernen musst. Wenn es in deinem Zuhause Treppen gibt, spart ein kleines Wickelset auf jeder Etage viele Wege.

Lass dein Baby niemals allein auf einem Wickeltisch, Bett oder Sofa liegen, auch nicht für einen Moment. Schon sehr junge Babys können sich winden und herunterfallen.

Eine Fütterecke

Ob du stillst, die Flasche gibst oder beides: Du wirst viele Stunden mit Füttern verbringen. Wähle einen bequemen Stuhl oder einen Platz auf dem Sofa mit guter Rückenstütze und lege ein Kissen für deinen Arm, ein Glas Wasser, Snacks und ein Handyladekabel in Reichweite bereit. Eine kleine Lampe hilft bei nächtlichen Mahlzeiten, ohne dass gleich alle ganz wach werden.

Badezeit

Neugeborene müssen nicht jeden Tag gebadet werden. Eine Babybadewanne, ein sauberes Waschbecken oder eine flache Badewanne eignen sich alle. Lass zuerst das Wasser einlaufen und prüfe es mit dem Ellbogen oder einem Badethermometer: Es sollte sich warm anfühlen, nicht heiß. Lege vor dem Start ein Handtuch und saubere Kleidung bereit.

Lass dein Baby niemals allein in der Badewanne, auch nicht für ein paar Sekunden. Wenn du die Tür öffnen oder ans Telefon gehen musst, nimm dein Baby mit.

Sicherheitschecks, die sich jetzt lohnen

Wenn du einen Hund oder eine Katze hast, gewöhne sie schon jetzt an die Veränderungen, und lass ein Haustier niemals allein mit deinem Baby.

Den Rest des Hauses vorbereiten

Die Wochen nach der Geburt sind leichter, wenn der Alltag fast von selbst läuft. Koche ein paar einfache Mahlzeiten und friere sie ein, besorge Vorräte für den Haushalt und wasche vor der Geburt einige Babykleider und Bettwäsche. Schreibe eine kurze Liste mit Aufgaben, bei denen Freunde und Familie helfen könnten, damit du eine Antwort parat hast, wenn sie fragen.

Wenn du ältere Kinder hast, beziehe sie in die Vorbereitung ein, etwa indem sie ein Spielzeug für das Baby aussuchen oder beim Einrichten des Zimmers helfen. So fühlen sie sich als Teil der Veränderung und nicht ausgeschlossen.

Erledige jede Woche eine kleine Aufgabe, statt alles auf einmal zu machen. Ein sicherer Schlafplatz, ein paar Kleidungsstücke und einige Windeln reichen aus, um dein Baby zu Hause willkommen zu heißen.

Nur zur Information – kein medizinischer Rat. Wenn sich etwas nicht richtig anfühlt, wende dich an deine Hebamme oder deine Ärztin bzw. deinen Arzt.

Quellen

NHS — Your pregnancy and baby guide (nhs.uk/pregnancy)

ACOG — Patient FAQs (acog.org/womens-health/faqs)

WHO — Recommendations on antenatal care for a positive pregnancy experience

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